| Bayern: 1367 Einbrüche durch Sicherungstechnik verhindert |
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2008 konnten in Bayern 1367 Einbrüche durch installierte mechanische oder elektronische Sicherungstechnik verhindert werden. Dies berichtete das Bayerische Landeskriminalamt, das seit 1983 jährlich die bekannt gewordenen Fälle aufgrund von polizeilichen Feststellungen am Tatort untersucht. In der Mehrheit der Fälle (1093) scheiterten Einbrecher danach an mechanischen Sicherungen, wie etwa an Türen mit einbruchhemmenden Elementen (Schutzbeschläge, entsprechende Schließbleche, Schlösser, Zusatzsicherungen wie Querriegelschlösser), in 274 Fällen durch Einbruchmeldeanlagen.
Immer häufiger seien Einbrecher auch an Fenstern bzw. Fenstertüren gescheitert (2008: 63 Fälle), wenn diese mit Zusatzsicherungen ausgerüstet waren. "Die Untersuchung zeigt, dass die Täter nicht nur an einbruchhemmenden Bauelementen, die bei Neu- bzw. Umbauten Sicherheit von Anfang an gewährleisten sollen, sondern auch zunehmend an Nachrüstsicherungen scheitern", so im Bericht des Bayerischen LKA. Insgesamt wurde festgestellt, dass es gegenüber 2007 zwar weniger Einbrüche in Wohnräume gab (- 0,96% auf 6.097 Fälle), jedoch ein höherer Versuchsanteil zu verzeichnen war (2007: 40,1 %; 2008: 41,8 %), was seitens der Polizei als Erfolg der Prävention bewertet wurde. Weitere Ergebnisse der Auswertung: www.polizei.bayern.de |
